ICT-Projekthaus Zusammenfassung

  ICT Abschlussworkshop Urheberrecht: ICT

Kurz nach dem Abschlussworkshop gab eine Meldung zu der Veranstaltung. Im folgenden Beitrag wollen wir nochmal genauer auf die Ergebnisse der Teilnehmerinnen des ICT-Projekthauses eingehen.

 

Am 28.05.19 fand der Abschlussworkshop des ICT-Projekthauses statt. In der Ahornstraße trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen um die Projektergebnisse zu reflektieren und um einen Ausblick für das weitere Forschungsvorhaben zu geben. Um 13 Uhr begrüßte Prof. Kowalewski die Projektteilnehmenden und stellte das Programm für den Workshoptag vor. Insgesamt wurden 10 Projektergebnisse von etwa 15 Forschenden präsentiert. Der Workshoptag wurde mit einer feierlichen Übergabe des „Young Researcher Awards“ beendet.

Digitalisierung im Gesundheitsbereich

Den Anfang machte das Forschungsprojekt „A Learning-Based Approach to Digitalization of Healthcare Services“ mit Kai Reimers. Nach einer kurzen Einführung zum Projekt berichtete er von der großen Zustimmung im wissenschaftlichen Gesundheitsbereich. Seine Erkenntnisse zum lernbasierten Ansatz mithilfe patientengenerierter Daten wurden in zwei renommierten Journals veröffentlicht und auf einem medizinischen Kongress diskutiert. Geplant sind weitere wissenschaftliche Artikel zur Forschungsmethodik, Lernprozesse durch Informationsstrukturen und Ergebnisse aus Befragungen. Diese wissenschaftlichen Errungenschaften werden hoffentlich noch weitergetragen. Das Projekt erhielt eine Anschlussförderung durch die DFG.

"Using Crowdfunding Data to Measure and Predict Innovation"

Danach überraschte Jermain Kaminski mit seinem Forschungsprojekt zur Identifikation von „User-Innovations“. Dafür nutze er die Crowdfundingplattform und analysierte Video- und Textinhalte. In seinen einprägsamen Darstellungen machte er klar, wie viel Potential hinter maschinellem Lernen steckt. In der zweiten Hälfte präsentierte Johanna Josten ihr Projekt zum hochautomatisierten, nutzerzentrierten Fahren. Sie simulierten eine Straßen- und Autobahnsituationen und befragten Probanden zum subjektiven Empfinden. Ihre Erkenntnisse zur Nutzerakzeptanz wollen sie den Bereichen der Medizintechnik und Mensch-Roboter-Interaktionen transferieren.

Industrie 4.0

Christoph Storm präsentierte in der zweiten Hälfte des Abschlussworkshops seine Projektarbeit. Basierend auf bestehenden Wireless-Technologien werden neue Kommunikationskonzepte entwickelt, die durch eine hohe Belastbarkeit überzeugen. Nach dem Start von „Wireless ICT for Industry 4.0“ wurden zwei weitere Projekte initiiert: „RobKom“ und „AMIIGO“.

Alle Teilnehmenden des Projekthauses zeigten in ihren Vorträgen einen beeindruckenden Rückblick der letzten drei Jahre. Wir hoffen, dass die nächsten drei Jahre mindestens genauso erfolgreich werden.