IDEA League Doctoral School

 

Eindrücke der IDEA League Doctoral School 2018

 

IDEA League Doctoral School in Aachen und Jülich

Den Auftakt zu einer Reihe bevorstehender IDEA League Doctoral Schools hat die RWTH Aachen University in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen der JARA-Initiative vom 24.09. bis zum 28.09.2018 abgehalten. 

Die IDEA League ist im Jahre 1999 als eine strategische Allianz der führenden technischen Universitäten Europas, namentlich Imperial College London (UK), TU Delft (NL), ETH Zürich (CH) sowie RWTH Aachen University (DE), gegründet worden. Derzeit bestehen die Mitglieder der IDEA League (seit 2016) aufgrund von Umstrukturierungen aus der TU Delft, der ETH Zürich, der RWTH Aachen University, der Chalmers University of Technology (SWE) und der Politecnico di Milano (ITA).

Ziel ist es, Europa weiterhin an der Weltspitze von Technologie und Wissenschaft zu halten, indem die Zusammenarbeit durch Fortbildungen und Symposien gestärkt wird. 

Die Teilnehmer stammen aus unterschiedlichen Disziplinen von Chemie, Physik, Materialwissenschaften und Elektrotechnik. Die Doktoranden und PostDocs sollen Kenntnisse zur Charakterisierung der Materialien mittels der gängigsten und neuesten Methoden der Elektronenmikroskopie vermittelt werden, die in den Nanowissenschaften, der Festkörperphysik und –chemie, der Katalyse, in Materialien für IT, etc. Anwendung finden. Das Verständnis der atomaren Strukturen, der Prozesse und der Eigenschaften moderner Materialien ermöglicht somit, Entwicklungszyklen zu verkürzen, die Lebensdauer zu verbessern und neueste technologische Innovationen zu entwickeln. Darüber hinaus liefert dieses Wissen wichtigen Input für die Modellierung und Simulation dieser neuentwickelten Materialien, wie sie konzeptionell in der "Integrated Computational Materials Engineering" (ICME) umgesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich die experimentellen Erkenntnisse mit den theoretischen Erwartungen in beide Richtungen umsetzen und bestätigen. 

Die IDEA League Doctoral School in dieser Woche hat nicht nur den Teilnehmern einen Einblick in High-End-Mikroskope gegeben, sondern ebenfalls den Aufbau eines Netzwerks bestehend aus den Teilnehmen sowie Koryphäen auf diesem Gebiet wie Prof. Joachim Mayer (RWTH Aachen University & Ernst-Ruska-Center in Jülich) und Prof. Henny Zandbergen (TU Delft & Mitbegründer von DENS Solution) ermöglicht. Abseits der Doktorandenschule haben die Teilnehmer auch Aachen und seine Geschichte entdeckt und konnten die Jubiläumsfeier des Aachener Doms zur Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe vor 40 Jahren besuchen. Die spektakuläre  Lichtinstallation am Aachener Dom, die angenehme Atomsphäre in der Gruppe sowie der intellektuelle Herausforderung haben die Teilnehmer nachhaltig beeindruckt. Sie werden so auf eine großartige Zeit zurück und in eine vielversprechende Zukunft mit neuen Möglichkeiten und technischen Innovationen nach vorne blicken.