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Eisenherstellung

von Alexander Babich, Dieter Senk, Heinrich Wilhelm Gudenau und Konstantinos Mavrommatis

Stahl ist in der modernen Gesellschaft weitverbreitet und vermutlich das wichtigste Baumaterial. Die Gegenwart ist auf der Basis von Eisen und Stahl erbaut und auch die Zukunft wird auf dieser Grundlage errichtet.

Der Beginn der Verwendung von Eisen wurde von der Tatsache beeinflusst, dass metallisches Eisen unter den thermodynamischen Bedingungen auf der Erde nicht stabil vorkommt. Ohne bestimmte Prozesstechniken war Eisen nur in Form von Meteoriteneisen verfügbar

Der Bereich "Eisenherstellung" untersucht die Prozesse und Technologien der Produktion von Eisen. Das Wissen über die Eigenschaften der Rohmaterialien und ihre Vorbereitung zum Schmelzen, die Hochofentechnologie und andere Möglichkeiten der Primärherstellung – von technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Standpunkten aus betrachtet – sind notwendig für die Produktion von Eisen.

Die Autoren haben den Versuch unternommen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Eisenverarbeitungstechnik von dem Standpunkt der Interessenverschiebung des Stahlmarktes und der Forschung von "besser" (besserer Koks, besseres Sinter, besserer Stahl und bessere Zuschlagsstoffe) über "besser und billiger" (Kokseinsparungen usw.) bis hin zu "besser, billiger und umweltfreundlich" vorzustellen – um eine nachhaltige Entwicklung in einer hochindustrialisierten Gesellschaft sicherzustellen.

Der Kurs ist als Virtual Lab gestaltet, welches auf mehreren Komponenten aufbaut, die wiederum komplementär und bis zum gewissen Grad untereinander austauschbar sind.

Zahlreiche Lerntechniken und Werkzeuge werden in den Komponenten angewandt, um eine asynchrone oder synchrone Nutzung zu erlauben. Asynchrone oder gepackte Materialien gestalten den Lernprozess flexibel und unabhängig von Zeit und Ort. Synchrone oder Live-Komponenten andererseits machen das Lernen wirklich interaktiv.